Gonzo war der kleine Freund von Chaco ich hoffe das es auch mein Freund wird !

Jubel, Gonzo ist auch mein Freund geworden.

 

 

 

Gonzo ist ein elfjähriger Kater aus dem Tierheim Münster. Wir haben ihn und seine Dosis durch einen Leserbrief bei Schecker kennen gelernt. Hier ist sein Bericht. 

Leider hat Gonzo noch keine eigene Homepage aber, was nicht ist kann ja noch werden! Am 7.Oktober 2011 wird er 12 Jahre jung.

 

Gonzo im Glück! 
Herrchen sagt, ich bin ein ganz lieber und pflegeleichter Kater. Besonders schätzt er an mir, dass ich immer bestens gelaunt bin und freundlich schnurre. Ich benehme mich auch anständig, mache keinen Stress und bin nachts leise. Schlafe zuerst immer in einem meiner Körbchen oder auf einem Sessel. Wenn's dann keiner merkt, springe ich schwups auf's Fußende vom Bett und schlafe da weiter. Keine Sorge, das darf ich. Morgens um 7 Uhr ist die Welt dann erst recht in Ordnung. Gibt Futter für mich.
Seit gestern kann ich mit dem ”Kompjuter” umgehen, im Internet surfen und e-M@ils schreiben. Springe Herrchen meistens auf den Schoß, wenn die Tasten klappern. Schlafe gerne so ein. Herrchen meint, dass ich störe, weil es dann nur äusserst unbequem sitzen kann. Ok, wenn es sein muss, verziehe mich eben auf meinen Lieblingssessel.... Den hat Frauchen mir sehr schön zurecht gemacht mit Fellunterlage, Decke und Kissen. Gonzo prima!
Frauchen ist sehr lieb zu mir. Ich sitze gerne auf der gepolsterten Fensterbank und schaue nach draussen. Dann kommt Frauchen mit dem Kamm und bürstet mein Fell. Das hab ich sehr gerne. Sie sagt, dass ich ganz toll aussehe. Das weiss ich wohl, bin darauf auch besonders stolz. Sie hat mir ein rotes Halsband geschenkt mit Glöckchen und Adressplombe, falls ich mich mal verlaufen sollte oder aus Versehen aus dem Haus rauslaufe. Blöder Gedanke, kann mir doch garnicht passieren. Aber schön, dass Margret so besorgt um mich ist. Heute ging Herrchen einmal kurz mit mir auf dem Arm in den Garten, weil ich auch mal frische Luft schnuppern sollte. Ich hatte aber große Angst und krallte mich ganz fest an ihn. An der Hoftür wieder angekommen, setze er mich vorsichtig auf den Boden. Schwupps, ab in”s Haus und ganz flott auf mein Lieblingsplätzchen, weil ich mich da viel wohler fühle. Meinen Kondensstreifen hättet ihr mal sehen sollen, so schnell war ich.

Die Katzentoilette im Keller habe ich am Sonntag sofort gefunden. Die ist wie ein kleines Haus. Gehe ich gerne rein. Herrchen und Frauchen waren darüber sehr erleichtert und freuten sich deshalb riesig. Wie man damit umgeht, habe ich ja bei euch gelernt. Die beiden dachten wohl, ich ”mache” in die Wohnung. Nix da!

Weil alle Zimmertüren nur angelehnt sind, kann ich jederzeit im ganzen Haus umhertapern. Sehe zwar nicht wie Arnold Schwarzenegger aus, mit meinen kräftigen Pfoten kriege ich aber alle Tür auf, auch die Schiebetür vom Schlafzimmerschrank!

Freue mich schon drauf, wenn ich demnächst im großen Garten spazierengehen kann. Aber ihr wisst ja, dass ich Angst habe. Will noch gar nicht raus. Ist dann später kein Problem für mich, weil ich meine Katzentür auch schon gefunden habe. Wenn”s mal soweit ist, schließt Herrchen die bestimmt auf.

Mit meinem Futter bin ich bestens zufrieden. Mir schmeckt alles, was ich bekomme. Ich kann auch schon selber die Deckel meiner Näpfe beiseite schieben, die immer darauf kommen, wenn ich mal etwas stehen gelassen habe. Weil meine Futterzeiten sehr weit auseinanderliegen, versuchte ich mich gestern mal ganz besonders gut einzuschmeicheln. Beim Mittagessen gab”s deshalb Ärger, weil ich auf den Tisch springen wollte. Herrchen sagte immer wieder ganz laut: Nein, nein! Weil ich dann artig war, bekam ich zur Belohnung ein kleines Stückchen Käse. Heute Mittag konnte ich leider nicht in die Küche, weil die Tür zu war. Schade!



Damit ihr seht, wie wohl ich mich auf der Alkuinstraße fühle, hat Herrchen mir versprochen, euch ein paar Bilder zu m@ilen. Hoffentlich löst der Werner sein Versprechen ein, ansonsten muss ich ihm das erste Mal meine scharfen Krallen und Zähne zu spüren geben. Da ich aber lieber friedlich bin, stoße ich ihn nur kräftig mit dem Kopf an. Das kann ich sehr gut, um ihm zu zeigen, dass ich irgendetwas möchte. Habe ich ihn nicht schon bestens erzogen??

Auch viele Grüße an die anderen Tierheimbewohner. Denen wünsche ich, dass sie sehr schnell vermittelt werden und wünsche ihnen ein ebenso schönes Zuhause, wie ich es gefunden habe.



Miau, euer
Gonzo
© by Werner Garbe und Margret Willebrand.

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